Karlsruhe | August 2017

Schlosslichtspiele

- Eintritt frei -

Wir sagen Danke!

7 Wochen - 50 Tage - 331.000 Besucher

Schlosslichtspiele 2017

Schlosslichtspiele werden im Jahr der Heimattage fortgesetzt

Die Erfolgsgeschichte der Schlosslichtspiele wird auch im kommenden Jahr fortgeschrieben. Die Schlosslichtspiele Karlsruhe werden im kommenden Jahr im Rahmen der Heimattage Baden-Württemberg 2017.

"Die Schlosslichtspiele entwickeln sich, neben dem Fest, zur erfolgreichsten Eigenmarke unserer Stadt", zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup mit Blick auf die Statistik beeindruckt. Ihre Zugkraft wirkt zunehmend weit über die Stadtgrenzen hinaus und macht Karlsruhe zum sommerlichen Erlebnismittelpunkt der ganzen Region".

Das belegt auch eine Besucheranalyse, die das Amt für Stadtentwicklung auf der Grundlage einer Wochenendbefragung erstellt hatte. Danach kamen 44 Prozent der Besucherinnen und Besucher aus der Stadt, 32 Prozent aus der Region Mittlerer Oberrhein und der Pfalz sowie 19 Prozent aus dem übrigen Bundesgebiet. Internationale Gäste machten einen Anteil von fünf Prozent aus - nur einer kam aus dem Elsass. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Schlosslichtspiele 2016 offensichtlich stärkere Fernwirkung entfalten als im Jahr des Stadtgeburtstags. Dabei spielt auch die Berichterstattung in den Medien eine bedeutendere Rolle: Presseberichte, Internetauftritt und Werbung haben über 19 Prozent der Befragten zu einem Besuch bewogen - fast doppelt so viele wie noch 2015.

Von dieser Magnetwirkung profitieren auch Gastronomie und Einzelhandel. Über 40 Prozent derer, die zu den Schlosslichtspielen nach Karlsruhe kommen, nehmen auch das gastronomische Angebot wahr. Über zehn Prozent verbinden den Aufenthalt mit einem Einkaufsbummel, knapp vier Prozent übernachten.

 

Programm

Übersicht Künstler Schlosslichtspiele 2016

LEGACY – Maxin10sity

Eine formengewaltige Atmosphäre kreiert die Lichtkunst von Maxin10sity. Erstmals wird nun in Karlsruhe die Arbeit LEGACY gezeigt. Die Projektion ist vordergründig in den Farben Gelb und Gold gehalten und zeigt schnelle Animationen aus Balken, Linien und Punkten, die wie ein Goldregen wirken und sich miteinander verweben. In der Mitte der Projektion und der Schlossfassade lässt sich ein Tor mit Säulen erkennen, das an das alte Griechenland erinnert. Damit beginnt ein Rückblick auf die Geschichte der Kulturen, von der Antike bis zur Gegenwart. Die Kunstwerke, die sich normalerweise hinter den Mauern des Badischen Landesmuseums befinden, werden nun auf diese projiziert. Die Kunstwerke treten in den Vordergrund und das Publikum sieht die Kunst, ohne das Museum zu betreten, in einer ganz neuen Weise.


Defilee zum 100. Geburtstag der Avantgarde – DSG animation + VFX

Ikonische Werke der Avantgarde aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Film bewegen sich bei der kunstvollen Projektion Defilee zum 100. Geburtstag der Avantgarde über die Karlsruher Schlossfassade. Das Defilee, eine feierliche Parade, beginnt mit den Kronhäuptern aus dem Jahr 1913 in Sankt Petersburg und endet mit den Models von André Courrèges und Paco Rabanne 1967 in Paris. Politische und künstlerische Revolutionen und Innovationen des 20. Jahrhunderts rauschen über die Schlossfassade. Kunst wird wie bei LEGACY auf neue Weise vermittelt, wodurch eine neue urbane Kunstform entsteht: Gebäudefassaden als Museum, als Kunstlandschaften: Landscapes – Lightscapes – Artscapes.


PAPERLIFE – Hauslaib Lichtwelten

Ganz dem Medium Papier widmet sich die Arbeit des Designbüros Hauslaib Lichtwelten. Papier war und ist immer noch von enormer Wichtigkeit für die Menschen. Die Projektion PAPERLIFE von Hauslaib Lichtwelten lässt das Karlsruher Schloss aus Papier entstehen. Das Papier entwickelt eine Art Persönlichkeit und man kann verfolgen, woran sich das Material scheinbar selbst zu „erinnern“ scheint. Eine Rolle Papier schwebt und fliegt durch die Lüfte und am Schloss vorbei. Optische Effekte wie Schattierungen erzeugen eindrückliche Tiefe in der Projektion und lassen durch die Textur des Papiers die Fassade des Schlosses mal real und mal „gefaltet“ erscheinen. Das Sounddesign wurde unter anderem aus von Papierbewegungen erzeugten Geräuschen gewonnen und von Andreas Hauslaibs Partner Andreas Usenbenz passend zu den visuellen Animationen zu einem Klanggeflecht gemixt.


palace_staged – Alexander Stublić

Barock als Metapher für Schauspiel, Inszenierung und Fassade: Auf der ihrerseits 1966 wieder errichteten Barock-Fassade des Karlsruher Schlosses lässt Alexander Stublic hinter eben diese Fassade(n) blicken und bringt damit das Schloss selbst zur Aufführung. Figuren des Cour d´Honneur weisen als Ensemble durch ein sieben Szenen umfassendes Wechselspiel von Historie und Gegenwart, von Realität und deren bühnenhafter Überhöhung. Schlossfragmente bespielen Drehbühnen, der barocke Topos des Spiegels wird als zweiseitiges Symbol einerseits des Laufs der Zeit und andererseites des künstlerischen Illusionsbruchs verstanden: Waldelemente, figurative Übergrößen sowie metaphorische Lichtspiele in dunklem Blau und Rot verstärken Verweise auf die spirituelle Ernsthaftigkeit im Rahmen des spätbarocken Cultismo: Diesbezüglich Einblicke in eine imaginierte Unterbühne verdeutlichen die Mehrschichtigkeit sowohl der dargestellten Szenen wie auch der Projektion selbst. Das Schloss als realräumliche Architektur tritt zurück, das Erkennen moderner Bühnenelemente bewirkt die chronologische Aktualisierung sowohl des Publikums wie der audio-visuellen Inszenierung. Der abschließende dramaturgische Richtungswechsel verdeutlicht die künstlerisch intendierte Verortung des Betrachters in einem medialen Zwischenraum, eines identischen Orts vor der projizierten metaphorischen Oberfläche: Der Bühnenvorhang schließt sich damit im Rücken des Publikums.


Transkutan – Xenorama

“Transkutan” ist ein medizinischer Fachbegriff, der den Übergang eines Stoffes durch oder über die Haut beschreibt. Mit seiner gleichnamigen Projektion Transkutan greift das Kollektiv Xanorama die Bewegung des Ineinanderübergehens – vom Äußeren zum Inneren, von der Makro- zur Mikroebene – auf: Aus der unendlichen Ausdehnung des Universums heraus zoomt Transkutan in die molekulare Ebene. Ähnlichkeiten zwischen Architektur und Körper treten hervor. Die Schlossfassade wird – in Analogie zur menschlichen Haut – zu einer Membran, die das Innere des Gebäudes von dessen Umgebung trennt. Der architektonische Baukörper des Schlosses verwandelt sich u.a. in menschliche Körperteile, in einen lebendigen Organismus, der sich aus unendlich vielen Mikropartikeln zusammensetzt. Um diese organischen Bilder zu erzeugen, baute Xenorama Modelle des Schlosses aus unterschiedlichen Materialien nach. Die Gruppe experimentiert mit Lichteffekten, Partikeln, Flüssigkeiten, feinen Eisenspänen und unterschiedlichen Membranen, um die Stofflichkeit des Modells, abgefilmt und digital bearbeitet – auf die reale Fassade des Schlosses zu übertragen. Auf dem Schloss erscheinen schließlich experimentelle Formen aus Schaumstrukturen, Farbverläufen, die ineinanderfließen und sich auflösen, magnetisch geordneten Feldlinienmuster und Folien.


300 Fragments – Maxin10sity

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Karlsruhe werden in eine abstrakte, visuelle Sprache und eine überwältigende Soundkomposition überführt und auf das Schloss projiziert: Das Schloss verglüht und schmilzt, zerfällt in Millionen von Pixeln und setzt sich wieder zusammen. Nach einer kurzen Einführung illustriert eine erste Phase des Traums die Legende der Stadtentstehung und die Pläne des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach. Und so geht es weiter bis in die Zukunft. Von klassischer Musik bis zu abstrakten Soundexperimenten begleitet ein Soundtrack diese Zeitreise, bis die Projektion 300 Fragments schließlich in einen abstrakten Datenstrom mündet. Der Publikumsliebling aus den SCHLOSSLICHTSPIELEN 2015 – auf vielfachen Wunsch auch Teil des Programms 2016 und des Highlightwochenendes vom 02. bis 04. September.


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SCHLOSSLICHTSPIELE – EINE ERFOLGSGESCHICHTE

Das Schloss Karlsruhe ist mit seinen 170 Metern Projektionsfläche die wahrscheinlich größte, aber auf jeden Fall schönste Leinwand in Deutschland. 24 Hochleistungsbeamer lassen das Schloss jeden Abend in anderer Pracht erstrahlen – kostenfrei und für jedermann frei zugänglich mitten in Karlsruhe. Schon im ersten Jahr der Schlosslichtspiele wurde der Schlossplatz – das eigentliche Herz von Karlsruhe – von den Karlsruhern wiederentdeckt und erfreute sich allabendlich großer Beliebtheit bei allen Alters- und Einkommensschichten. Im Laufe des Sommers wurde der Schlossplatz der Treffpunkt für alle Karlsruher und Touristen. Eine Erfolgsgeschichte, die 2016 weitergeführt wird.

Ihr Unternehmen hat die Möglichkeit, als Partner Teil dieses Erfolges zu sein.

Spendenaktion

Wir lassen das Schloss leuchten!

Das besondere Geschenk zu jeder Gelegenheit!
Das ZKM | Karlsruhe startet in Kooperation mit der Karlsruhe Event GmbH seine Spendenaktion »Wir lassen das Schloss leuchten!«. SpenderInnen können selbst Teil der Schlosslichtspiele werden: Gegen eine Spende von 50 Euro für die Schlosslichtspiele 2016 erhalten Sie ein individuelles Zertifikat, auf dem Sie einen Code für den Upload Ihres Portrait-Fotos auf schlosslichtspiele2016.zkm.de finden. Ein Foto-Upload ist noch bis zum 26. August 2016 um 9 Uhr möglich!
Sie möchten Spenden?
Spenden Sie in 50 €-Schritten (50 €, 100 €, 150 € etc.)
- im ZKM | Shop (bis 25.08.2016) zu den normalen Öffnungszeiten
- per Überweisung an (bis 23.08.2016)
ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
IBAN: DE10 6605 0101 0108 0634 21
BIC: KARS DE 66
Verwendungszweck: »Spende SLS16« (und Ihre E-Mailadresse oder Ihre Postadresse für die Zusendung Ihres Zertifikates)
Eine Spendenbescheinigung wird ab einem Betrag von 200 € ausgestellt.

Veranstaltungen am Schloss

Aktuell sind keine Veranstaltungen vor dem Schloss geplant

Impressionen

Schlosslichtspiele - Das Highlight im Sommer 2016

Wir lassen das Schloss leuchten!

Parken am Schloss

Parkhaus Schlossplatz

Schlossplatz

76133 Karlsruhe


Parkplätze gesamt: 346

Öffnungszeiten

Durchgehend geöffnet

Weitere Parkmöglichkeiten finden?

Anreise

Übernachten

Übernachtung

Über eine Million Übernachtungsgäste pro Jahr sprechen für sich.
Mit über ca. 6500 Betten in Hotels, Pensionen, Appartementhotels, Jugendherbergen und Camping bietet Karlsruhe ein breitgefächertes Unterkunftsangebot. Von 4-Sterne Hotels bis hin zu familiengeführten Pensionen ist in jeder Preisklasse etwas zu finden. Egal ob Sie geschäftlich oder privat in Karlsruhe sind – nutzen Sie den kostenfreien Hotel-Buchungs-Service der Karlsruher Tourismus GmbH.


Karlsruher Wochenende
schon ab 74 EUR pro Person im DZ | inkl. neuer Karlsruhe Card
Buchung unter: +49 (0) 721 3720 5383


Karlsruhe Card – Der beste Weg, die Stadt preisgünstig und bequem zu erkunden!
Zahlreiche Vergünstigungen und kostenfreie Leistungen bei Eintritten, Fahrt mit Bus und Straßenbahn bietet die Karlsruhe Card, und das schon ab 18,50 Euro. Die Karlsruhe Card gibt es als 24-, 48- oder 72-Stunden Karte, beginnend mit der ersten Nutzung beim Mobilitätspartner Karlsruher Verkehrs-Verbund KVV oder bei einem der anderen Partner.
Erhältlich ist die Karlsruhe Card in der Tourist-Information Karlsruhe, die unmittelbar gegenüber dem Hauptbahnhof gelegen ist, im Online-Shop unter www.karlsruhe-tourismus.de/shop und in vielen Hotels. Mehr Informationen: www.karlsruhe-card.de

Gepäckbus

Schlosslichtspiele

Kommen Sie direkt nach Ihrem Einkaufsbummel zum Karlsruher Schloss! Kostenlos werden im Gepäckbus Ihre Taschen aufbewahrt. So können Sie entspannt vor dem Schloss verweilen, etwas essen und trinken und später die Schlosslichtspiele genießen.
Ein kostenloser Service, unterstützt vom Ettlinger Tor, der KVV und der City Initiative.
Veranstalter: Karlsruhe Event GmbH, Künstlerische Leitung Schlosslichtspiele: ZKM.
Herzlichen Dank an die Volunteers! Ohne sie wäre der Service nicht möglich.
Öffnungszeiten Gepäckbus:
7. August bis 25. September 2016
Montag bis Donnerstag
18:30 Uhr bis 23:00 Uhr
Freitag bis Samstag
18:30 Uhr bis 24:00 Uhr
Sonntags geschlossen
Geöffnet Sonntag, 7. August und 14. August
Standort:
Am Großherzog-Karl-Friedrich-Denkmal, Schlossplatz Karlsruhe
Spielzeiten Schlosslichtspiele 2016:
AB SONNTAG, 07. AUGUST
21:30 Uhr bis 23:30 Uhr (So-Do) / 0:30 Uhr (Fr/Sa)
SCHLOSSLICHTSPIELE vom 12. bis 14. August aufgrund der SWR-Veranstaltungen erst ab 22 Uhr!
AB SAMSTAG, 20. AUGUST
21:00 Uhr bis 23:30 Uhr (So-Do) / 0:30 Uhr (Fr/Sa)
AB FREITAG, 02. SEPTEMBER
20:30 Uhr bis 23:30 Uhr (So-Do) / 0:30 Uhr (Fr/Sa)
SAMSTAG, 17. SEPTEMBER
20:00 Uhr bis 23:30 Uhr (So-Do) / 0:30 Uhr (Fr/Sa)

Veranstalter

KARLSRUHE EVENT GMBH

Ihr zentraler Ansprechpartner in Sachen Großevents in Karlsruhe.
Events sind ein Kommunikationsinstrument erster Güte. Emotionalisierung und das sogenannte „Wir-Gefühl“ spielen dabei eine bedeutende Rolle und werden zur Schaffung von nachhaltigen Bürgerbindungen, Business-Plattformen und einer positiven Wahrnehmung des Standortes eingesetzt. Daher hat die Stadt Karlsruhe im Jahr 2014 die Weichen für die städtische KARLSRUHE EVENT GMBH gestellt.

ZKM Karlsruhe

Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie ist eine weltweit einzigartige Kulturinstitution, denn es ist ein Ort, der die originären Aufgaben des Museums erweitert. Es ist ein Haus aller Medien und Gattungen, ein Haus sowohl der raumbasierten Künste wie Malerei, Fotografie und Skulptur als auch der zeitbasierten Künste wie Film, Video, Medienkunst, Musik, Tanz, Theater und Performance. Als Museum wurde das ZKM 1989 gegründet mit der Mission, die klassischen Künste ins digitale Zeitalter fortzuschreiben. Deshalb wird es gelegentlich auch das »elektronische bzw. digitale Bauhaus« genannt – ein Ausdruck, der auf Heinrich Klotz zurückgeführt wird. Darüber hinaus beherbergt das ZKM aber auch Institute und Labors, in denen wissenschaftlich geforscht, entwickelt und produziert wird. Neben dem klassischen Leitgedanken des Museums, dafür zu sorgen, dass Kunstwerke nicht verschwinden, hat das ZKM auch die Aufgabe übernommen, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass Kunstwerke entstehen – zum einen durch GastkünstlerInnen, zum anderen durch die MitarbeiterInnen des Hauses. Deswegen heißt es Zentrum und nicht Museum.