Karlsruhe | 7. August bis 25. September 2016

Schlosslichtspiele

- Eintritt frei -

Schloss­licht­spiele 2016

Die spektakuläre Lichtshow vor dem Karlsruher Schloss

Sie waren das Highlight des 300. Karlsruher Stadtgeburtstags im vergangenen Sommer: Tausende BesucherInnen versammelten sich allabendlich vor dem Schloss, um den faszinierenden Lichtprojektionen international renommierter KünstlerInnen beizuwohnen.

Vom 7. August bis 25. September bringen Licht-KünstlerInnen – erneut kuratiert vom ZKM | Zentrum für Kunst- und Medientechnologie Karlsruhe – täglich die Schlossfassade für die BesucherInnen des Schlossplatzes zum Strahlen.

Der Eintritt ist über die ganze Laufzeit frei!

 

Programm

Übersicht Künstler Schlosslichtspiele 2016

LEGACY – Maxin10sity

Eine formengewaltige Atmosphäre kreiert die Lichtkunst von Maxin10sity. Erstmals wird nun in Karlsruhe die Arbeit LEGACY gezeigt. Die Projektion ist vordergründig in den Farben Gelb und Gold gehalten und zeigt schnelle Animationen aus Balken, Linien und Punkten, die wie ein Goldregen wirken und sich miteinander verweben. In der Mitte der Projektion und der Schlossfassade lässt sich ein Tor mit Säulen erkennen, das an das alte Griechenland erinnert. Damit beginnt ein Rückblick auf die Geschichte der Kulturen, von der Antike bis zur Gegenwart. Die Kunstwerke, die sich normalerweise hinter den Mauern des Badischen Landesmuseums befinden, werden nun auf diese projiziert. Die Kunstwerke treten in den Vordergrund und das Publikum sieht die Kunst, ohne das Museum zu betreten, in einer ganz neuen Weise.


Defilee zum 100. Geburtstag der Avantgarde – DSG animation + VFX

Ikonische Werke der Avantgarde aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Film bewegen sich bei der kunstvollen Projektion Defilee zum 100. Geburtstag der Avantgarde über die Karlsruher Schlossfassade. Das Defilee, eine feierliche Parade, beginnt mit den Kronhäuptern aus dem Jahr 1913 in Sankt Petersburg und endet mit den Models von André Courrèges und Paco Rabanne 1967 in Paris. Politische und künstlerische Revolutionen und Innovationen des 20. Jahrhunderts rauschen über die Schlossfassade. Kunst wird wie bei LEGACY auf neue Weise vermittelt, wodurch eine neue urbane Kunstform entsteht: Gebäudefassaden als Museum, als Kunstlandschaften: Landscapes – Lightscapes – Artscapes.


PAPERLIFE – Hauslaib Lichtwelten

Ganz dem Medium Papier widmet sich die Arbeit des Designbüros Hauslaib Lichtwelten. Papier war und ist immer noch von enormer Wichtigkeit für die Menschen. Die Projektion PAPERLIFE von Hauslaib Lichtwelten lässt das Karlsruher Schloss aus Papier entstehen. Das Papier entwickelt eine Art Persönlichkeit und man kann verfolgen, woran sich das Material scheinbar selbst zu „erinnern“ scheint. Eine Rolle Papier schwebt und fliegt durch die Lüfte und am Schloss vorbei. Optische Effekte wie Schattierungen erzeugen eindrückliche Tiefe in der Projektion und lassen durch die Textur des Papiers die Fassade des Schlosses mal real und mal „gefaltet“ erscheinen. Das Sounddesign wurde unter anderem aus von Papierbewegungen erzeugten Geräuschen gewonnen und von Andreas Hauslaibs Partner Andreas Usenbenz passend zu den visuellen Animationen zu einem Klanggeflecht gemixt.


palace_staged – Alexander Stublić

Die Arbeit palace staged des Künstlers Alexander Stublić beschäftigt sich mit dem Wandel der Zeit, mit Bildern von Figuren und mit bedeutsamen Ereignissen in der Weltgeschichte. Dabei bildet die Mitte der Schlossfassade auch den Mittelpunkt der Projektion. Architektonische Elemente des Schlosses drehen sich um diese Mitte und geben von Zeit zu Zeit den Blick auf historische Ereignisse frei. Diese narrativen Elemente verschwinden nach einigen Momenten wieder, da die Drehbewegung weiterläuft. So wird beispielsweise das Theater im Innenraum des Schlosses visuell gezeigt. Die virtuellen Schlosselemente geben immer wieder den Blick auf die Geschichte frei und bilden durch ihre Bewegung eine simulierte Drehbühne: Das Schloss als Bühnenbild gibt den Blick frei auf die Bühne der Welt.


Transkutan – Xenorama

“Transkutan” ist ein medizinischer Fachbegriff, der den Übergang eines Stoffes durch oder über die Haut beschreibt. Mit seiner gleichnamigen Projektion Transkutan greift das Kollektiv Xanorama die Bewegung des Ineinanderübergehens – vom Äußeren zum Inneren, von der Makro- zur Mikroebene – auf: Aus der unendlichen Ausdehnung des Universums heraus zoomt Transkutan in die molekulare Ebene. Ähnlichkeiten zwischen Architektur und Körper treten hervor. Die Schlossfassade wird – in Analogie zur menschlichen Haut – zu einer Membran, die das Innere des Gebäudes von dessen Umgebung trennt. Der architektonische Baukörper des Schlosses verwandelt sich u.a. in menschliche Körperteile, in einen lebendigen Organismus, der sich aus unendlich vielen Mikropartikeln zusammensetzt. Um diese organischen Bilder zu erzeugen, baute Xenorama Modelle des Schlosses aus unterschiedlichen Materialien nach. Die Gruppe experimentiert mit Lichteffekten, Partikeln, Flüssigkeiten, feinen Eisenspänen und unterschiedlichen Membranen, um die Stofflichkeit des Modells, abgefilmt und digital bearbeitet – auf die reale Fassade des Schlosses zu übertragen. Auf dem Schloss erscheinen schließlich experimentelle Formen aus Schaumstrukturen, Farbverläufen, die ineinanderfließen und sich auflösen, magnetisch geordneten Feldlinienmuster und Folien.


300 Fragments – Maxin10sity

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Karlsruhe werden in eine abstrakte, visuelle Sprache und eine überwältigende Soundkomposition überführt und auf das Schloss projiziert: Das Schloss verglüht und schmilzt, zerfällt in Millionen von Pixeln und setzt sich wieder zusammen. Nach einer kurzen Einführung illustriert eine erste Phase des Traums die Legende der Stadtentstehung und die Pläne des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach. Und so geht es weiter bis in die Zukunft. Von klassischer Musik bis zu abstrakten Soundexperimenten begleitet ein Soundtrack diese Zeitreise, bis die Projektion 300 Fragments schließlich in einen abstrakten Datenstrom mündet. Der Publikumsliebling aus den SCHLOSSLICHTSPIELEN 2015 – auf vielfachen Wunsch auch Teil des Programms 2016 und des Highlightwochenendes vom 02. bis 04. September.


Partner

Hauptpartner

Businesspartner

Unterstützer

Offizieller Ausrüster

Partner werden?

SCHLOSSLICHTSPIELE – EINE ERFOLGSGESCHICHTE

Das Schloss Karlsruhe ist mit seinen 170 Metern Projektionsfläche die wahrscheinlich größte, aber auf jeden Fall schönste Leinwand in Deutschland. 24 Hochleistungsbeamer lassen das Schloss jeden Abend in anderer Pracht erstrahlen – kostenfrei und für jedermann frei zugänglich mitten in Karlsruhe. Schon im ersten Jahr der Schlosslichtspiele wurde der Schlossplatz – das eigentliche Herz von Karlsruhe – von den Karlsruhern wiederentdeckt und erfreute sich allabendlich großer Beliebtheit bei allen Alters- und Einkommensschichten. Im Laufe des Sommers wurde der Schlossplatz der Treffpunkt für alle Karlsruher und Touristen. Eine Erfolgsgeschichte, die 2016 weitergeführt wird.

Ihr Unternehmen hat die Möglichkeit, als Partner Teil dieses Erfolges zu sein.

Spendenaktion

Wir lassen das Schloss leuchten!

Das besondere Geschenk zu jeder Gelegenheit!
Das ZKM | Karlsruhe startet in Kooperation mit der Karlsruhe Event GmbH seine Spendenaktion »Wir lassen das Schloss leuchten!«. SpenderInnen können selbst Teil der Schlosslichtspiele werden: Gegen eine Spende von 50 Euro für die Schlosslichtspiele 2016 erhalten Sie ein individuelles Zertifikat, auf dem Sie einen Code für den Upload Ihres Portrait-Fotos auf schlosslichtspiele2016.zkm.de finden. Ein Foto-Upload ist noch bis zum 26. August 2016 um 9 Uhr möglich!
Sie möchten Spenden?
Spenden Sie in 50 €-Schritten (50 €, 100 €, 150 € etc.)
- im ZKM | Shop (bis 25.08.2016) zu den normalen Öffnungszeiten
- per Überweisung an (bis 23.08.2016)
ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
IBAN: DE10 6605 0101 0108 0634 21
BIC: KARS DE 66
Verwendungszweck: »Spende SLS16« (und Ihre E-Mailadresse oder Ihre Postadresse für die Zusendung Ihres Zertifikates)
Eine Spendenbescheinigung wird ab einem Betrag von 200 € ausgestellt.

Veranstaltungen am Schloss

Weitere Veranstaltungen am Schloss im Zeitraum der Schlosslichtspiele

Wohnen vor dem Schloss
Do |
08.09.
 - SA |
17.09.

Wohnen vor dem Schloss – Studenten bevölkern das Talente-Camp um zum Semesterbeginn auf Wohnraummangel aufmerksam zu machen Jedes Jahr zum Semesterbeginn wird es hektisch auf dem Campus, denn viele angehende Studenten schwärmen in die Stadt und suchen dringend nach Wohnraum. Ganz neu in Karlsruhe fällt es vielen Studenten erstmal schwer sich zu orientieren und das Wohnungsproblem überschattet die ersten Tage in der zukünftigen Wahlheimat. Deswegen wurde das Talente-Camp ins Leben gerufen. Vom 8. bis 17. September ist es Informationsknotenpunkt für Wohnraumsuchende und Wohnraumanbieter. Das Talente-Camp direkt vor dem Schloss bietet Wohnungssuchenden auf der einen Seite temporären Wohnraum. Die Studenten können hier kostenlos in einer kleinen Zeltstadt wohnen. Daher das Wort „Camp“ im Namen. Auf der anderen Seite können die angehenden Studierenden im Camp ihre Talente zeigen, aber auch neue Talente erwerben. So erklärt sich der zweite Bestandteil des Talente-Camp-Namens. Die meisten von ihnen werden das erste Mal in ihrem Leben das „Hotel Mama“ verlassen und müssen bald auf eigenen Beinen stehen. Um ihnen das zu erleichtern gibt es Workshops mit hilfreichem Wissen für das Führen eines eigenen Haushalts. Diese reichen von Balkongärtnern über Solar-Kochen, Fahrrad reparieren, Paletten-Möbel bauen bis zum Erstellen von einfachen Haushalts- und Finanzplänen, da Studenten ja notorisch knapp bei Kasse sind. Darüber hinaus sollen sich die Wohnraumsuchenden potentiellen Vermietern im best möglichen Licht präsentieren. Deswegen sind die Camp-Bewohner angehalten selber ihre Talente zu zeigen und kleine Workshops anzubieten. Diese könnten zum Beispiel lauten: „Chinesisch für Anfänger“ oder „Kleines Computer 1×1“ oder „Die leichte portugiesisch Küche“. Die angebotenen Workshops werden zeitnah über die Webseite www.dachgesucht.de und unsere Facebook-Seite veröffentlicht werden.


1. Foodtruck Convention Karlsruhe
Fr |
09.09.
 - SO |
11.09.

Im Najadenwäldchen am Schloss Karlsruhe lädt die 1. Foodtruck Convention Karlsruhe Euch vom 9. bis 11. September zu einem kulinarischen Erlebnis der besonderen Art ein. Über 30 verschiedene Food Trucks entführen Euch zu den verschiedensten Genüssen – von vegetarisch über vegan bis hin zu Spezialitäten aus dem Smoker, hier ist für jeden, der gerne Neues probiert, was dabei.


Kunsthalle lockt mit dem „Kunsthallensommer“ und freiem Eintritt
Di |
02.08.
 - SO |
28.08.

Seit dem 31. Juli veranstaltet die Kunsthalle den „Kunsthallensommer“ mit freiem Eintritt im August und vier thematischen Aktionswochen.


Jede Woche steht unter einem anderen Motto und bietet ein spezielles Programm. Die Themen wurden aus der reichen Sammlung der Kunsthalle entwickelt und drehen sich um Gemälde aus den wilden Fünfzigerjahren (2.–7. August), um Darstellungen des Orients in verschiedenen Jahrhunderten (9.–14. August), um Werke aus dem Paris des 19. Jahrhunderts (16.–21. August) und um das Lebensgefühl des Barock (23.–28. August) – Motto: „carpe diem!“.


So viel Entertainment – Musik, Tanz, Kunst, Lesungen und kulinarische Genüsse – gab es in der Kunsthalle noch nie. „Neben den Schlosslichtspielen leisten wir einen Beitrag für ein attraktives Sommerprogramm in Karlsruhe für alle, die den Urlaub daheim verbringen“, sagt Otmar Böhmer, Kaufmännischer Geschäftsführer.


Unbedingt vormerken sollte man sich die nächsten Sonntage: Zum Thema Orient lockt am 14.8. eine Märchenlesung für Kinder, ein Bauchtanz-Workshop, ein Oud-Konzert und orientalischen Köstlichkeiten. Zum Aktionssonntag „Paris, Paris!“ am 21.8. stellen Künstler ihre Werke im Botanischen Garten aus und sorgen für Montmartre-Charme, dazu gibt es viele Führungen für Familien, Leckereien und ein Café Concert. Am Barock-Sonntag am 28.8. kann man der kostümierten Tanzgruppe Caprice zuschauen oder selbst den Menuett-Tanz erlernen. Kostümführungen für die ganze Familie ergänzen das Programm.


Alle Termine sind auf www.kunsthallensommer.de einzusehen.


Impressionen

Das SWR-Wochenende im Rahmen der Schlosslichtspiele 2016

Schlosslichtspiele - Das Highlight im Sommer 2016

Wir lassen das Schloss leuchten!

Parken am Schloss

Parkhaus Schlossplatz

Schlossplatz

76133 Karlsruhe


Parkplätze gesamt: 346

Öffnungszeiten

Durchgehend geöffnet

Weitere Parkmöglichkeiten finden?

Anreise

Übernachten

Übernachtung

Über eine Million Übernachtungsgäste pro Jahr sprechen für sich.
Mit über ca. 6500 Betten in Hotels, Pensionen, Appartementhotels, Jugendherbergen und Camping bietet Karlsruhe ein breitgefächertes Unterkunftsangebot. Von 4-Sterne Hotels bis hin zu familiengeführten Pensionen ist in jeder Preisklasse etwas zu finden. Egal ob Sie geschäftlich oder privat in Karlsruhe sind – nutzen Sie den kostenfreien Hotel-Buchungs-Service der Karlsruher Tourismus GmbH.


Karlsruher Wochenende
schon ab 74 EUR pro Person im DZ | inkl. neuer Karlsruhe Card
Buchung unter: +49 (0) 721 3720 5383


Karlsruhe Card – Der beste Weg, die Stadt preisgünstig und bequem zu erkunden!
Zahlreiche Vergünstigungen und kostenfreie Leistungen bei Eintritten, Fahrt mit Bus und Straßenbahn bietet die Karlsruhe Card, und das schon ab 18,50 Euro. Die Karlsruhe Card gibt es als 24-, 48- oder 72-Stunden Karte, beginnend mit der ersten Nutzung beim Mobilitätspartner Karlsruher Verkehrs-Verbund KVV oder bei einem der anderen Partner.
Erhältlich ist die Karlsruhe Card in der Tourist-Information Karlsruhe, die unmittelbar gegenüber dem Hauptbahnhof gelegen ist, im Online-Shop unter www.karlsruhe-tourismus.de/shop und in vielen Hotels. Mehr Informationen: www.karlsruhe-card.de

Gepäckbus

Schlosslichtspiele

Kommen Sie direkt nach Ihrem Einkaufsbummel zum Karlsruher Schloss! Kostenlos werden im Gepäckbus Ihre Taschen aufbewahrt. So können Sie entspannt vor dem Schloss verweilen, etwas essen und trinken und später die Schlosslichtspiele genießen.
Ein kostenloser Service, unterstützt vom Ettlinger Tor, der KVV und der City Initiative.
Veranstalter: Karlsruhe Event GmbH, Künstlerische Leitung Schlosslichtspiele: ZKM.
Herzlichen Dank an die Volunteers! Ohne sie wäre der Service nicht möglich.
Öffnungszeiten Gepäckbus:
7. August bis 25. September 2016
Montag bis Donnerstag
18:30 Uhr bis 23:00 Uhr
Freitag bis Samstag
18:30 Uhr bis 24:00 Uhr
Sonntags geschlossen
Geöffnet Sonntag, 7. August und 14. August
Standort:
Am Großherzog-Karl-Friedrich-Denkmal, Schlossplatz Karlsruhe
Spielzeiten Schlosslichtspiele 2016:
AB SONNTAG, 07. AUGUST
21:30 Uhr bis 23:30 Uhr (So-Do) / 0:30 Uhr (Fr/Sa)
SCHLOSSLICHTSPIELE vom 12. bis 14. August aufgrund der SWR-Veranstaltungen erst ab 22 Uhr!
AB SAMSTAG, 20. AUGUST
21:00 Uhr bis 23:30 Uhr (So-Do) / 0:30 Uhr (Fr/Sa)
AB FREITAG, 02. SEPTEMBER
20:30 Uhr bis 23:30 Uhr (So-Do) / 0:30 Uhr (Fr/Sa)
SAMSTAG, 17. SEPTEMBER
20:00 Uhr bis 23:30 Uhr (So-Do) / 0:30 Uhr (Fr/Sa)

Veranstalter

KARLSRUHE EVENT GMBH

Ihr zentraler Ansprechpartner in Sachen Großevents in Karlsruhe.
Events sind ein Kommunikationsinstrument erster Güte. Emotionalisierung und das sogenannte „Wir-Gefühl“ spielen dabei eine bedeutende Rolle und werden zur Schaffung von nachhaltigen Bürgerbindungen, Business-Plattformen und einer positiven Wahrnehmung des Standortes eingesetzt. Daher hat die Stadt Karlsruhe im Jahr 2014 die Weichen für die städtische KARLSRUHE EVENT GMBH gestellt.

ZKM Karlsruhe

Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie ist eine weltweit einzigartige Kulturinstitution, denn es ist ein Ort, der die originären Aufgaben des Museums erweitert. Es ist ein Haus aller Medien und Gattungen, ein Haus sowohl der raumbasierten Künste wie Malerei, Fotografie und Skulptur als auch der zeitbasierten Künste wie Film, Video, Medienkunst, Musik, Tanz, Theater und Performance. Als Museum wurde das ZKM 1989 gegründet mit der Mission, die klassischen Künste ins digitale Zeitalter fortzuschreiben. Deshalb wird es gelegentlich auch das »elektronische bzw. digitale Bauhaus« genannt – ein Ausdruck, der auf Heinrich Klotz zurückgeführt wird. Darüber hinaus beherbergt das ZKM aber auch Institute und Labors, in denen wissenschaftlich geforscht, entwickelt und produziert wird. Neben dem klassischen Leitgedanken des Museums, dafür zu sorgen, dass Kunstwerke nicht verschwinden, hat das ZKM auch die Aufgabe übernommen, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass Kunstwerke entstehen – zum einen durch GastkünstlerInnen, zum anderen durch die MitarbeiterInnen des Hauses. Deswegen heißt es Zentrum und nicht Museum.